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Burnout

Was ist Burnout?
to burnout (engl.): ausbrennen
Ausbrennen kann nur, wer einmal "gebrannt" hat, sich also über das übliche Maß hinaus für seine Tätigkeit engeagierte!

Burnout wird häufig unterschätzt!

Wie erkennen Sie Burnout?
Gefährdet sind Personen, die

  • freiwillig und unbezahlt mehr arbeiten
  • ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse zurückstellen und keine Zeit haben
  • der Meinung sind, dass ihre Arbeit niemand sonst machen könnte
  • ihre Kontakte mit anderen Menschen auf das berufliche Umfeld beschränken

Typische Symptome

  • körperliche Symptome, wie ständige Müdigkeit, Schlafstörungen, Infekte; möglich sind auch Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen etc.
  • erhöhter Konsum von Alkohol, Aufputsch- und Beruhigungsmitteln und anderen Drogen
  • negative und zynische Einstellung gegenüber anderen und sich selbst
  • Rückzug aus dem sozialen Leben
  • keine Energie, keine Lust etwas zu tun
  • Konzentrationsprobleme, geringe Leistung
  • reduziertes Selbstwertgefühl und wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • Gefühle der Hilf- und Hoffnungslosigkeit

burnoutDie Burnout-Stufen
Burnout ist eine Reaktion auf starke Arbeitsbelastungen und anhaltenden Stress, beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf das Arbeitsumfeld. Auch z.B. Doppelbelastungen (Studium und Beruf etc.) oder Arbeitslosigkeit können zu Burnout führen.
Die Auswirkungen sind nicht von heute auf morgen spürbar, sondern entwickeln sich nach und nach. Die folgenden Phasen müssen jedoch nicht immer in der angegebenen Reihenfolge auftreten.

  • Idealistische Begeisterung und verstärkter Einsatz

erhöhte Erwartungen an sich selbst, Gefühl der Unentbehrlichkeit; Mehrarbeit und unbezahlte Überstunden auch an freien Tagen und im Urlaub; Vernachlässigung eigener Bedürfnisse und Wünsche; gelegentlich Schlafstörungen; erhöhter Konsum von Kaffee, Zigaretten und Aufputschmitteln

  • Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

Vermeidung privater Konflikte; Aufgabe von Hobbys, Verschieben privater Bedürfnisse auf später; Fehlleistungen und Ungenauigkeiten; zunehmende Verleugnung von Überarbeitung und Überlastung; Schlafstörungen und spürbarer Energiemangel; Aufmerksamkeitsstörungen

  • Verstärkte Verleugnung von Problemen

Gefühl mangelnder Anerkennung, wachsender Widerstand in die Arbeit zu gehen, vermehrt Fehlzeiten und "innere Kündigung"; psychosomatische Reaktionen wie Muskelverspannungen, Rückenschmerzen und Bluthochdruck; zunehmend Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit; vermehrter Konsum von Alkohol und Drogen

  • Deutliche Verhaltensänderung

reduziertes Engagement und Produktivität, negative Reaktion auf gut gemeinte Zuwendung; wenig persönliche Anteilnahme; verstärktes Gefühl der Gleichgültigkeit und Sinnlosigkeit; Entfremdung; vermehrt psychosomatische Reaktionen

  • Innere Leere und Erschöpfung

Wechsel zwischen starken schmerzhaften Emotionen und dem Gefühl der inneren Leere, automatenhaftes Funktionieren; Angstgefühle und Suchtverhalten; negative Einstellung zum Leben; starke Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung; Wunsch nach Schlaf; völlige Verzweiflung bis zu Selbstmordgedanken und -absichten

  • Zusammenbruch

angegriffenes Immunsystem, lebensgefährliche geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung; hohe Selbstmordgefährdung!

Burnout lässt sich vermeiden!
Je früher die Symptome erkannt werden, umso früher kann etwas dagegen unternommen werden!

Vorbeugung und Maßnahmen gegen Burnout

  • Setzen Sie sich realistische Ziele!
  • Trennen Sie deutlich zwischen Arbeit und Freizeit!
  • Lernen Sie bewusst zu trödeln!
  • Lernen Sie bewusst zu entspannen!
  • Pflegen Sie berufliche Alternativen!
  • Pflegen Sie Kontakte zu anderen Menschen!
  • Seien Sie sensibel für Ihre eigenen Bedürfnisse!
  • Machen Sie Ihre Grenzen deutlich, sagen Sie "Nein"!
  • Achten Sie auf die Einhaltung von Regeln!
  • Sprechen Sie kritische Themen an!
  • Lernen Sie mit Ihrer Macht und Machtlosigkeit umzugehen!
  • Hören Sie auf, andere verändern zu wollen!
  • Wechseln Sie Ihr Tätigkeitsfeld!

Arbeits- Organisations- & Wirtschaftspsychologie

Der Wandel in der Arbeitswelt wird nicht nur durch statistische Fakten sichtbar, sondern auch durch die unterschiedlichen Bezeichnungen unserer Gesellschaft: „Wettbewerbsgesellschaft“, “Wissensgesellschaft“, „Hochleistungsgesellschaft“ und manche sprechen auch von einer „Ermüdungs- oder Erschöpfungsgesellschaft“.
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Univ.-Lekt. Mag. Dr. Jörg Prieler

Dr. Jörg Prieler ist Experte im Bereich der Anwendung psychologischer Testverfahren in arbeitspsychologischen Untersuchungen, IT-gestützter Personalauswahl und Testentwicklungen, Klinischer- und Gesundheitspsychologie und in der Methodenforschung.
Er ist Entwickler von zahlreichen Testverfahren, (Mit)Verfasser vieler wissenschaftlicher Artikel und Buchbeiträge und gerngesehener Vortragender auf internationalen Kongressen.

Klinische Gesundheitspsychologie

Die Klinische Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit Themen wie Mobbing, Burnout, Depression, Selbstmordgefährdung, Alkoholismus, Ess-Störungen, Notfallpsychologie, u.v.m.

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Bio- / Neurofeedback

Mit dem Begriff Biofeedback (altgr. βίος bios „Leben“ und engl. feedback „Rückmeldung“) wird eine Methode bezeichnet, bei der Veränderungen von Zustandsgrößen biologischer Vorgänge, die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind, mit technischen (oft elektronischen) Hilfsmitteln beobachtbar, d. h. dem eigenen Bewusstsein zugänglich gemacht werden.
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Kompetenzzentrum für Spielsucht

Spielen ist grundsätzlich eine Tätigkeit, die in der Regel dem Spaß, der Freude, der Anregung und der Entspannung dient. Diese Form des "sozialen Spielens" findet in unterschiedlichen sozialen Kontexten statt und verläuft in der Regel risikoarm. Spielen als solches ist noch nicht als problematisch anzusehen, kann aber eskalieren, sich verselbständigen und zu einem schwerwiegenden Problem mit Krankheitscharakter werden.
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Waffenrechtliche Verlässlichkeitsprüfung

Sie müssen diese Verlässlichkeitsprüfung der Behörde vorweisen, sobald sie einen Waffenführerschein bzw. Waffenpass beantragen.
In folgenden Fällen ist dies unverzichtbar:
> Security Mitarbeiter, die eine Waffe führen
> Sportschützen
> Erbschaft von Waffen
> Ein nachweisbares, erhöhtes Sicherheitsbedürfnis besteht
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Innentäter Test

Insider Threat Risk Inventory - INNENTÄTER Test
Was kann das Innentäter-Risiko-Tool?
Mit diesem Verfahren kann das Risiko einer innerbetrieblichen, von ehemaligen, aktuellen oder potentiellen MitarbeiterInnen ausgehenden Gefahr zur Setzung einer firmenschädigenden oder im Extremfall terroristischen Handlung durch Früherkennung von aggressiven Tendenzen minimiert werden.
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Seminar-Villa Hradil

Entdecken Sie, wo kluge Köpfe arbeiten
Die Durchführung von Seminaren, Work-Shops, Think-Tanks & Pressekonferenzen oder einer Presseveranstaltung sind wichtige Mittel zur Ressourcenförderung bzw. Öffentlichkeitsarbeit, die ein entsprechendes Umfeld erfordern.
Vergessen Sie bitte alle traditionellen Seminar-Settings!
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PT Verlag

Der PT Verlag arbeitet seit Jahren an der Entwicklung innovativer webbasierter Softwaresysteme im Bereich von Test- und Analyseverfahren. Die modulare Software von askQ Testing Systems© wird inzwischen europaweit eingesetzt und zählt zu den führenden Softwareprogrammen.
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Depresso

Das Projekt „Depresso“ ist ein niederschwelliges, anonymes und kostenloses Angebot. Hierbei werden Menschen bei formalen Angelegenheiten, wie z.B. Telefonaten, E-Mails, Ausfüllen seitenlanger Anträge, Kontakte mit Gläubigern aufnehmen usw., unterstützt. Scannen, E-Mail & Co sind nicht Jedermanns Sache und können zu hohen (psychischen und sozialen) Belastungen führen.
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